Was war los – im Januar?

Wir schreiben inzwischen das Jahr 2021.
Januar 2021.
Und befinden uns immer noch oder weiterhin im Lockdown.
Der wievielte es ist?
Ich habe aufgehört zu zählen.
Tut auch nix zur Sache – wir müssen da ja eh durch. Alternativen gibt’s nicht.
Was war also los in diesem (aussergewöhnlichen) Januar?
Zeit für meinen erneuten, persönlichen Monatsrückblick.

Wer hätte das gedacht?

Vor einem Jahr fing es an mit Corona.
Wer hätte damals gedacht, dass aus dem „Virus aus China“ eine weltweite Pandemie wird, die unser Leben komplett einfach mal auf links krempelt und einfach nix mehr so ist wie es war?

Haben wir daraus etwas gelernt?
Oder Erkenntnisse gezogen?

Ganz im Ernst – ich finde, wir sind zum Grossteil alle so „entschleunigt“ (wenn wir nicht gerade im Lebensmittelhandel, in Krankenhäusern oder der Pflege arbeiten. Hut ab vor dem, was dort seit bald einem Jahr geleistet wird!!!), dass wir uns kaum mehr vorstellen können, wie unser „schnelles“ Leben nach Corona wieder weitergehen soll.

Und ganz im Ernst: ich möchte auch mein Leben „wie vorher“ gar nicht zurück. In der Zwischenzeit des Lockdowns war ich geradezu gestresst, wenn ich zwei Termine pro Woche hatte.
Wie hatte das denn vorher geklappt mit noch mehr Terminen?
Keine Ahnung. Aber ist auch egal. So möchte ich’s ja eh‘ nicht mehr haben…

Was war los im Januar, Monatsrückblick, Formstilblog

Homeschooling & homeoffice

Inzwischen haben wir’s drauf.
Nun gut – die meiste Zeit der letzten zehn Monate haben wir ja auch so verbracht.
Homeschooling in diesem Januar läuft besser – auch unsere Lehrer (also die des jungen Mitbewohners) haben sich „eingeruckelt“.
Was bleibt ist die abnehmende Motivation. Das war schon in Lockdown I so. Irgendwann ist die Luft raus. Und es ist schwer, die Jugend dann weiter zu motivieren. Was tatsächlich fehlt, ist das „gemeinsame Lernerlebnis“ habe ich letztens gelesen. Scheint was dran zu sein?
Merken wir es für die Zeit „nach Corona“ (wann auch immer das sein mag…)

Ein entspannter Jahreswechsel

Manche Dinge passieren ja so einfach.
Ungeplant.
Und sind dann besonders schön.
So zum Beispiel unser Silvester-Tag. Der Start ins neue Janr, der Start in den Januar.
Dass wir uns mit Freunden zum Spaziergang verabredet hatten, war klar.
Nachmittags. Mit Tee, Glühwein, Punsch und den restlichen Weihnachtskeksen.

Unsere Freunde hatten ebenso wenig Leute in den letzten Wochen getroffen wir wir, nämlich nahezu NULL. Beim Einkaufen – okay. Aber ansonsten?
Und so kam es, dass man auch bei uns Erwachsenen feststellte, wie wichtig soziale Kontakte sind.
Nach unserem Spaziergang wollten meine Jungs und ich nach Hause gehen und ganz gemütlich für uns Raclette machen. Ein gemütlicher, ruhiger Jahresausklang nach diesem turbulenten Jahr. Ich hätte mir sogar vorstellen können, ihn zu verschlafen.

Nach unserem Spaziergang luden unsere Freunde uns zu sich ein (absolut Corona-Vorschriften-konform!) um noch mit einem Glas Prickelwasser anzustossen. Wohl gemerkt – es war gerade mal 16:30h.
Da jedoch auch wir tatsächlich eine gewisse Art von Sehnsucht nach „sozialem Austausch“ verspürten, taten wir das. Wie gesagt – uns allen war klar, dass wir die letzten zwei Wochen in unseren Kleinstfamilien verbracht hatten.
Gesagt – getan. Die Freundin hatte jedoch schon (heimlich) weiter geplant uns so erwartete uns ein wunderbarer, sehr schöner, absolut spontaner und für uns ungeplanter Abend bei Häppchen und Kaltgetränken.

Die Kinder schauten Filme und wir quatschten einfach. Über Gott und die Welt.
Aus den letzten Jahren übriggebliebene Wunderkerzen und Knallfröschen wurden von unseren jungen Mitbewohnern begeistert „verknallt“.
Eine rundum tolle Sache – ein herrlicher Abend!

Ruckzuck war es 23h, die Gesprächsthemen waren uns bis dahin nicht ausgegangen. Unsicherheit bezüglich einer möglichen Ausgangssperre ab Mitternacht (es gab keine – hinterher nochmal tiefgehender recherchiert und herausgefunden) veranlasste uns, vor Mitternacht den Heimweg anzutreten.

Und so waren wir drei eine halbe Stunde vor Mitternacht zu Hause, stiessen um 0h mit Selters an und lagen 15 Minuten später in unseren Betten.
Nüchtern (herrlich!!!), glücklich und „Corona-konform“.
Ein wunderbarer Jahreswechsel.
Danke Julia :-)!

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Die Sache mit dem Sport

Zu „normalen“ Zeiten habe ich Sport gemacht. Klar.

In „Corona-Zeiten“ mache ich jedoch (seit Beginn) mehr Sport als vorher. Ich denke immer, ich brauche das für meinen Kopf. Um nicht durchzudrehen. Hat bislang geklappt.

Dieses Jahr ist es noch anders. Gefühlt kennen wir diese Lockdown-Situation ja inzwischen zur Genüge. Wir sind hier zu Hause – meistens – ein „eingespieltes Team“. Nicht nur im Januar. Und so starten wir jeden Morgen jeder (okay – der kleine Mitbewohner meist nicht) mit unseren Sport-Einheiten. Das ist inzwichen zu einer schönen Gewohnheit geworden. Ich hoffe, es hält auch „nach Corona“ an….

Seit Jahren nehme ich mir vor, tägich eine Yoga-Einheit zu machen. Mady Morrison läd gerade zum Jahresanfang im Januar immer zu „Challenges“ ein. Auch in diesem Jahr. Und dieses Mal bin ich bei der Time to shine- Challenge dabei.
Also heiss es jeden Morgen: raus aus den Federn, rein in die Yoga-Klamotten, Matte ausrollen und los geht’s. Und was soll ich sagen? Es ist herrlich! Ich kann es nur empfehlen. Ich bin mir sicher – ich halte es diesmal auch über den Januar hinaus durch.
Meine Yoga-Lehrerin und -Ausbilderin wäre stolz auf mich ;-)…

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Und wie geht’s weiter?

Eine Frage, die vermutlich den Grossteil von uns derzeit beschäftigt?
Klar – der aktuelle Lockdown dauert bis zum 14.Februar.
Und dann?
Wie geht’s weiter?
Verlängerung?
Lockerung?

Ganz ehrlich – inzwischen bin ich schon so… tja, was eigentlich? „abgestumpft“? „an die Situation gewöhnt“? dass ich mich jetzt schon auf alles was kommen mag seelisch-moralisch einstelle.
Letztens habe ich irgendwo eine Zeitungs-Schlagzeile gelesen im Vorbeigehen, dass wir Corona im März 2022 überstanden haben. Na dann Prost. Aber wenn’s dann tatsächlich erst so ist? Was will man machen?

Ich hoffe für unsere Kinder, dass ein in irgendeiner Form (es gibt genügend Konzepte zu Wechsel-Unterricht, Stundeneinteilung etc) der Unterricht wieder startet. Denn es sind besonders die Freunde, die fehlen.

Drücken wir die Daumen!
Und dann schauen wir einfach mal, was der Februar bring.
Zumindest werden aktuell die Tage wieder länger.
Es geht also „bergauf“.
Chakkkkkkkaaaaaaaaaaa!

Wir lesen uns

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2 Kommentare

    1. Merci beaucoup ma chère Solène!
      Et j’attends aussi notre prochain chai latte chez Olga après le confinement. D’ici là, restes heureuse, confiant et en bonne santé!

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