Leben mit Kindern in Zeiten von Corona

Ihr Lieben!
Die Zeiten sind wild.
Seit nun fast einer Woche sind Schulen und Kitas zu.
Dass #corona so nah kommt und sich so irre schnell verbreitet – ich gebe zu: ich hätte es noch vor 2 Wochen nicht vermutet.

Klar – man hat die Nachrichten aus China schon im Dezember gelesen. Aber China ist weit weg.
Auch Italien mit seinen Schreckens-Szenarien hat mich noch nicht endgültig aufgeschreckt. Aber #corona kam immer näher.
Und jetzt ist es hier. Und wirbelt alles gehörig durcheinander!
Die erste Woche zu Hause haben wir bald hinter uns. Mit Homeoffice, Kind@home, Haushalt, „normal (?) live“.
Wie war es bei euch? „Alltag“ ist das gerade ja nicht. Es ist ALLES anders…
Bei uns erstaunlich „geregelt“ und (noch?) „entspannt“.
Da muss man planen. Und organisieren. Sich selbst, das Familienleben zu Hause und die schulfreie Zeit.
Ich hab geforscht. Und herausgefunden: Wahnsinn! Das Angebot in dieser verrückten Zeit ist toll! Alles in Zeiten von Corona.
Und somit habe ich mal ein paar Tipps für das Leben mit Kindern (zu Hause) in Zeiten von Corona zusammengestellt.

Denn das Gute: In dieser Krise entwickelt sich gerade ein BOOST an Kreativität!
Das hatte mir schon meine italienische Freundin Carolotta aus und in Mailand Anfang der Woche erzählt. Wir haben telefoniert. Zum ersten Mal seit Jahren! Und geskypt. Als „Aperitivo“. Das wollen wir jetzt regelmässig machen. Die Krise verbindet. Irgendwie. Über geschlossene Grenzen hinweg.
Vieles richtig Schlimmes wird in den deutschen Medien gar nicht berichtet. Vielleicht auch besser so… Dass die Italiener jedoch gerade besonders kreativ werden, bekommt man auch hier mit. Flashmobs! In Zeiten von Corona gibt es sie dort regelmässig. Inzwischen all-abendlich in Mailand. Und weiten Teilen Italiens. Diverse Aktionen finden von den Fenstern aus statt. Irre!

Und was machen wir – im homeoffice – mit unseren Kindern?
Katrin Dielmann, ein Social-Media-Profi, habe ich bereits hier Anfang letzten Jahres interviewt. Sie gibt seit Anfang der Woche auf ihrer Face*book-Seite viele Tipps.

Ich habe mich im Netz auch mal umgesehen. Und habe festgestellt: es ist echt was los! Trotz #corona! Oder gerade deswegen.
Sehr viele Menschen machen sich Gedanken. Wie wir diese seltsame Zeit überstehen und kreativ werden. Besonders auch in Bezug auf die Beschäftigung unserer Kinder. Ich finde das klasse! Und ich möchte euch im Folgenden diverse Möglichkeiten zur Beschäftigung vorstellen.
Werbung – sicherlich. Aber unbezahlt und freiwillig, weil einfach für GROSSARTIG befunden! Denn in diesen schrägen Zeiten müssen wir alle ein bißchen zusammenrücken…

… für die „Bildung“

Viele Unternehmen bieten nun – in Zeiten von Corona – verlängerte, kostenlose Testphasen oder andere Aktionen an.
So zum Beispiel die Lernplattform „Sofatutor„.

„Online“ lernen und üben unsere kids noch lieber als im „normalen“ Leben. Diese Plattform bietet die entsprechende Möglichkeit. Mit kurzen und witzigen Erklärvideos, Übungen und Arbeitsblättern. Hier können Schüler ab dem Grundschulalter üben und lernen.
In verschiedensten Fächern „online“. Auf Grund der Corona-Krise hat sich die Plattform entschlossen, den Gratis-Testzeitraum auf 30 Tage auszuweiten.
Wenn man sich danach entschliesst das Abo fortzusetzen, erhält man derzeit zusätzlich einen Rabatt von 10%.

…für kleine und grosse Programmierer

SCRATCH. Kennt das bereits jemand?
Wir haben ein Buch dazu.
Sehr gut!
Es gibt diverse, sucht mal danach. Für Kinder, die sich ein bißchen mehr mit Computer und zum ersten Mal mit Programmierung beschäftigen möchten.
Eine entsprechende Internet-Seite gibt es auch, auf der man erste Programmier-Versuche starten kann. Und wann hat man nicht genug Zeit dazu, wenn nicht jetzt? In Zeiten von Corona?

… frag doch mal die Maus

Alternativ gibt es auch eine ähnliche Seite von der Maus. Auf der Seite „Programmieren mit der Maus“ haben Kinder die Möglichkeit sich ebenfalls im Programmieren zu versuchen.
Gestartet wird das Vorgehen in einem Erklärvideo. Danach hat man z.B. die Möglichkeit eigene, kleine Videos zu erstellen. Schön gemacht!

… für Bastler

Es waren zwei Schwestern. Die Beiden – Spiel- und Lerndesignerin – sahen die Krise als Chance und wollten etwas Gutes tun.
In Zeiten, in denen Eltern im Homeoffice arbeiten und sich „nebenbei“ um ihre Kinder kümmern müssen/ wollen/ sollen/ dürfen, kam diese Seite wie gerufen.

Seit Dienstag gehen auf der Seite „Quarantäne kidshier täglich Bastel-Ideen online. Für kids zu Hause, in Quarantäne – auf jeden Fall in der erzwungenen „schulfreien Zeit“.
Was als Idee begann, hatte nach 60 Stunden auf den entsprechenden Insta-Account bereits 5000 Abonnenten.
Wer mehr über die Idee und die Schwestern wissen möchte, kann hier nachlesen.
Und ansonsten: Stifte, Kleber, Schere hervorkramn und loslegen!!!

… und kleine Künstler

Wenn Wochenplan und Lernblätter bearbeitet sind hat man doch Zeit, oder? FREIE Zeit!

Und wenn man dann in seiner „Freizeit“ lernen kann, wie ich Vokabeln so gestalten kann? Das wäre doch super!
Schonmal etwas von Sketchnotes gehört?
Das sind kleine Bilder, Skizzen, scribbels. Mit ihnen kann man Konzepte, Karten, Bücher, Hefte oder einfach auch nur seine Ideen zeichnerisch darstellen.

In Zeiten von Corona bietet Simone Abelmann seit Mittwoch einen täglichen Sketchnotes-online-Kurs für Kinder an. Und sollte man „live“ online nicht teilnehmen können, werden die Videos der „Live-Sessions“ auf der Webseite gespeichert.
Einfach mal probieren – ich bin mit unserem jungen Mitbewohner dabei und es macht SUPER viel Spass!!!

… für die Ohren

Dass die Situation eine Ausnahmesituation ist, darüber sind wir uns einig.
Auch EUROPA Hörspiele hat dies erkannt. Und so stellen sie in ihrer Sp*tify-Liste „Hörspiel-Quarantäne-Liste“ jeden Tag ein neues gratis-Hörspiel für kids zur Verfügung. Was sonst Geld kostet, gibt es nun täglich gratis. So lassen sich lange Nachmittage gut überstehen.

Super Idee – super Initiative! DANKE!

Ich denke, damit ist auch das erste Wochenende „ohne weitläufige soziale Kontakte“ gerettet, oder?
Wir werden vermutlich noch längere Zeit nicht die Möglichkeit haben Oma, Opa, Familie und Freunde treffen zu können.
Ich verspreche (schon aus eigenem Interesse) -> ich halte weiterhin Augen und Ohren auf. Und wenn ihr Tipps habt – immer her damit! Jederzeit gerne genommen.

Damit Mama und Papa ebenfalls in dieses erste „sozialarme-Wochenende“ starten können, gibt’s hier noch etwas für „die GROSSEN“:
Das SZ-Magazin hat genau passend zur aktuellen Situation eine Playlist zusammengestellt. Unter dem Namen „Home sweet home“ haben sie Songs zusammengestellt, deren Themen von genau mit den entsprechenden Themen handeln. Von „Don’t stand so close to me“ (Police), über „Absend friends“ (The Divine Company) bis zu „Take care“ (Imany) nehmen alle Songs unsere aktuelle Situation auf. Wunderbar! Und wunderschön am bevorstehenden Wochenende zu hören!

In diesem Sinne:
Lautsprecher an und lostanzen!
#stayhome #staysafe #coronarrest
Habt trotz allem ein wunderbares Wochenende und geniesst die Zeit mit euren Liebsten!

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