Kenn’se schon… DIY-Spezialistin LEONIE RICHARTZ

Leonie Richartz Shabby-it-yourself

[Werbung durch Namensnennung und Verlinkung. Unbezahlt]

„DIY“ ist gerade total „IN“.
What? Was ist denn „DIY“?
Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, schwappt seit einiger Zeit – was sage ich: seit einigen Jahren – eine „Do It Yourself“-Welle über uns.
Stricken, Häkeln, Basteln, Nähen.
Was früher völlig uncool war, ist nun der Heiße Scheiß!

Derzeit sehe ich auf allen Kanälen sehr viel Macramé (ihr wisst nicht, was das ist? Guckt mal hier). Weben (was ich zuletzt in der Grundschule getan habe) ist auch wieder im Trend. Braucht ihr Inspirationen? Dann hier entlang.

Der „Heiße Scheiß“

Möbel „pimpen“. Auch ein Trend. In Zeiten von „Vintage“ und „Shabby Chic“ ein schöner Zeitvertreib und Hobby. Denn warum muss immer alles neu sein? Man kann auch alten Dingen so neues Leben einhauchen.

Ein bißchen Geschick braucht man dazu.
Angeblich nicht viel Vorwissen.
Beim Scrollen durch Instagram habe ich eine „DIY-Queen“ gefunden: Leonie Richartz. Leoni kenne ich noch aus einem „alten Leben“. Da saßen wir Schreibtisch an Schreibtisch in einem großen Konzern, bis jeder einen anderen Berufsweg einschlug und Leonie das Unternehmen. wechselte. Aber wie es „im Netz“ so ist – man stößt immer wieder auf „alte Bekannte“. Schön! Ich weiß auch gar nicht, ob ich Leonie zuerst gefunden habe oder sie mich. Macht auch nix.
Ihre Blog-Idee fand ich auf jeden Fall spannend:
Auf „Shabby-it-yourself“ präsentiert sie Bastel-Ideen, Möbel-Überarbeitungen, Leserprojekte und-und-und. Auf ihrem eigenen Youtube-Kanal erklärt sie zudem Schritt für Schritt, wie sie ihre Projekte umsetzt. Und gibt Tips, wenn jemand es ihr nachtun möchte – bisher aber mit „pimpen“ keine bis wenig Erfahrung in diesem Bereich hat.

Ich habe Leoni gefragt, ob sie Lust hat, ein bisschen über ihre Arbeit (die sie nebenbei als Hobby betreibt) zu erzählen:

Liebe Leonie, kannst Du dich bitte kurz in 5 Adjektiven beschreiben, damit wir Dich ein bisschen kennenlernen können?
Ich würde sagen ich bin lebenslustig, positiv, kreativ, begeisterungsfähig und ein wenig rastlos.

Neues Leben für alte Möbel

Du schreibst auf Deinem Blog“ Shabby it yourself“ darüber, wie man Möbel selber in „Shabby Chic“ oder „Vintage-Style“ verwandeln kann. Im Job hast Du allerdings eher mit vielen Zahlen zu tun – wie bist Du auf die Idee gekommen?
Ich habe schon immer gerne gebastelt und Dinge selbst gemacht. So richtig los ging es mit den größeren Projekten und meinem Blog als ich mit meinem Mann unser Haus bezogen habe. Da war einfach noch so viel zu tun und einzurichten. Beruflich bin ich da irgendwie ganz anders.
Da mag ich einfach Zahlen.

Küche mal weg vom Standard

Sag uns kurz: was genau bedeutet eigentlich „Shabby Chic“ oder „Vintage Style“?
Oh, das ist gar nicht so leicht mal eben so zu beantworten. Auf meinem Blog habe ich einmal einen Artikel darüber geschrieben, wie ich Shabby Chic für mich definiere. Ganz kurz formuliert würde ich sagen: Es ist ein Lebensgefühl, bei dem die Zeit noch langsamer verstreicht als in unserer modernen Welt. Und bei dem man die alten Werte und das Handgemachte noch schätzt.

Hattest Du bereits Vorkenntnisse?
Nicht wirklich. Ich habe vorher natürlich schon Wände gestrichen und als Teenager mal ein altes Fahrrad angepinselt. Aber das war es auch schon.

Wie hast Du Dir dein Wissen angeeignet?
Ich glaube genauso, wie es heutzutage jeder machen würde. Viel im Internet und auf YouTube gestöbert. Aber ein großer Teil war auch einfach das Selber-Ausprobieren. Ganz nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“.

Was war die größte Herausforderung bei deinem Hobby?
Das war in der Tat die Tatsache, dass ich keine Vorkenntnisse hatte. Besonders Kreidefarbe interessierte mich. Aber zu der Zeit als ich meinen Blog startete, gab es einfach so gut wie keine Infos im Internet. Selbst das Bestellen von Kreidefarbe war nur bei wenigen Bezugsquellen möglich. Heute sieht das ganz anders aus. Fast jeder hat zumindest schon einmal von Kreidefarbe gehört.

Wo findest Du die Möbel, Rahmen, Stühle etc. die Du dann umarbeitest und aufbereitest?
Das ist ganz unterschiedlich. Die meisten Dinge ergattere ich über eBay Kleinanzeigen. Aber ich habe auch schon Möbel vom Sperrmüll mitgenommen, neu gekauft oder ganz einfach geschenkt bekommen.

Wie kam es zum Blog?

Und wie bist Du auf die Idee gekommen daraus einen Blog zu machen?
Nachdem ich meine ersten Projekte umgesetzt hatte, fragten Freunde und Verwandte nach, wie ich vorgegangen bin. Da ich so viel erklären musste und dabei offensichtlich auf Begeisterung stieß, dachte ich mir, meine Anleitungen könnten noch mehr Leute interessieren. Und da lag ich gar nicht so falsch. 😊

Seit wann bist Du damit online?
Die Zeit rast, inzwischen sind es schon viereinhalb Jahre! Im Juni 2014 bin ich online gegangen.

Leonie Richartz von
Shabby-it-yourself

Dein liebstes Projekt bisher?
Oh, ganz schwierige Frage. Ich habe so viele Projekte, die etwas Besonderes waren! Aber ich glaube mein liebstes Projekt war die komplette Umgestaltung meiner Küche.

Verkaufst Du auch deine Arbeiten?
Ja, hin und wieder gibt es Möbel, die einfach beim besten Willen nicht mehr in unserem Haus unterzubringen sind. Dann verkaufe ich sie beispielsweise über Ebay Kleinanzeigen.

Dein Tipp für jemanden, der keine Ahnung hat – weder von Möbeln, noch Materialien, noch Farben und-und-und?
Ich würde sagen, recherchiere ein wenig im Internet. Schaue Dir ein paar YouTube Videos an und dann trau Dich einfach! Mein Lebensmotto ist: 
If you can dream it you can do it!

Shabby Chic und Vintage Style

Gibt es bei Dir zu Hause auch nur „gepimpte“ Möbel oder wie wohnst Du?
Bei mir zuhause gibt es eine gute Mischung. Natürlich stehen bei mir in fast jedem Raum selbst gebaute oder gepimpte Möbel. Aber ich habe auch hübsche neu gekaufte und total moderne Möbel. Wie beispielsweise mein Ledersofa, Samt-Hocker, Kleiderschränke oder ähnliches. Die Mischung aus Shabby Chic, Vintage, Industrial und ein wenig Boho-Chic macht meinen Einrichtungsstil erst so richtig besonders.

Du veröffentlichst auch Anleitungen für deine Blog-Leser. Ist es schon einmal vorgekommen, dass ein Kommentar „das geht doch ganz anders“ oder ähnlich lautete?
Ja klar, das kommt auch vor. Besonders unter meinen YouTube Videos finden sich manchmal etwas kritischere Äußerungen. Solange sie konstruktiv sind, freue ich mich aber darüber.

Was würdest Du bevorzugen: einen Shopping-Nachmittag in der Stadt oder einen Besuch im Baumarkt?
Das ist eine gute Frage! Um ehrlich zu sein bin ich tatsächlich viel öfters im Baumarkt als in anderen Geschäften. Aber am Ende bin ich auch nur Frau und kann mich sehr an einer ausgiebigen Shopping-Tour erfreuen.

Du machst das nur Hobby-mäßig. Wäre es ein alternativer Berufswunsch für Dich gewesen? Oder welchen Beruf könntest Du dir noch vorstellen auszuüben?
Ganz früher mal habe ich überlegt, Architektin zu werden. Heute denke ich, das wäre gar keine so schlechte Wahl gewesen. Die Liebe zu Zahlen hätte geholfen und am Ende hätte ich den Beruf mit meiner Kreativität verbinden können. Aber so wie es heute ist, ist es auch gut! Ich mag meinen normalen Job sehr. Und ich mag es, dass mein Do-it-yourself und Blogger-Leben ein Hobby ist und somit diesbezüglich absolut gar kein Druck auf mir lastet.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen liebe Leonie.
Und – seid ihr nun motiviert? Habt ihr schon Schmirgelpapier, Schleifmaschine, Bohrer und Schrauben hervorgezaubert?
Wenn noch nicht – dann wird es jetzt aber Zeit!

Natürlich könnt ihr euch auch noch mehr informieren, bevor ihr loslegt.
Leonie ist mit ihren Infos und Tips hier zu finden:
Blog
Facebook
Youtube
Pinterest

Dann bin ich gespannt, wer sich jetzt inspiriert fühlt. Wenn ihr tatsächlich loslegt, dann schickt doch einfach ein Fotos eures finalen Werks an Leonie und mich – wir würden uns freuen :-)!

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