Fünf Fragen am Fünften… im August

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Auch in diesem Monat bin ich wieder dabei – bei den „fünffragenamfünften“ von Nic aka Luziapimpinella.

In diesem Monat ist es bereits zum sechsten Mal dabei. Und jeden Monat freue ich mich wieder auf die spannenden Fragen, die es zu beantworten gibt.
Worum es genau nochmal geht? Das könnt ihr gerne hier noch einmal nachlesen.
Ansonsten legen wir nun einfach mal los: mit den Fünf Fragen am Fünften für den Monat August!

1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…?“

… oh wie habe ich ihn gehasst diesen Satz!
Damals – als ich Kind war. Und wenn ich Dinge vielleicht nicht so optimal erledigt habe. Oder besondere Wünsche hatte. Oder – oder – oder. Dann dachte ich mir immer „ja ja“, nahm es zur Kenntnis. Vielleicht dachte ich auch noch kurz darüber nach. Aber das war’s dann auch. Und machte weiter.
Inzwischen ertappe ich mich tatsächlich selber dabei, dass ich den Satz in dieser oder ähnlicher Form nutze. Nicht oft – aber hin und wieder.
Schrecklich!
Bin ich etwa schon alt? Es heißt ja eigentlich „man ist so alt wie man sich fühlt“. Und so alt fühle ich mich nun tatsächlich noch nicht.

Oder ist es die Macht der Gewohnheit, wenn man selber Kind/er hat? Dass man Dinge, die man selber früher blöd fand trotzdem übernimmt? Oder ist das genetisch vorprogrammiert?

Nun ja – ich will nicht zu selbstkritisch sein. Eigentlich versuche ich den Großteil der Zeit eine „coole“ Mama zu sein. Solche Sätze kommen mir zum Glück nicht zu oft über die Lippen. Zumindest hat sich der Ableger noch nicht beschwert. Und hin-und-wieder bezeichnet er uns auch als „die Besten Eltern der Welt“. Das geht natürlich runter wie Öl. Aber klar – was soll er auch sonst sagen – er hat ja keine Alternative ;-)?!

Somit versuche ich sooft es geht diese Art von Formulieren und Phrasen zu vermeiden. Ich hoffe, ich bleibe standhaft…

2. Was war deine größte Dummheit?

Pffffftttt. Ganz im Ernst? Da habe ich lange drüber nachgedacht. Und mir ist am Ende einfach keine eingefallen.
Unbestritten – ich habe in meinem Leben bestimmt schon manche Dummheit gemacht. Aber offenbar bin ich – zum Glück – bislang jedes Mal glimpflich davon gekommen. So glimpflich, dass sie sich nicht in mein Gedächnis eingebrannt hat.
Zu schnell Auto gefahren, angeschickert von Studi-Parties nach Hause geradelt (ohne Helm. Die waren zu der Zeit noch total „out“!), als Kind den ein-oder-anderen Streich gespielt. Mich bei den „Cliffs of Moher“ an die Felskante gelegt um ‚runterzugucken. Mit dem Nachtzug alleine und ohne Handy Richtung Elba gefahren um dort italienische Freunde zu einem Segeltrip zu treffen. Was fällt mir sonst noch ein? Nachts ohne grosse Angst alleine durch London und Paris spaziert. Mich im französischen Atlantik in die Fluten gestürzt und so durchgewirbelt worden, dass ich dachte mein letztes Stündlein hätte geschlagen. In ein Flugzeug mit Ziel Mailand gestiegen, dass trotz dichtem Nebel gestartet ist und am Ende doch nach Düsseldorf zurückkehren musste. Zu viel Geld für das ein-oder-andere unnötige Zeug ausgegeben. Viel zu lange in Jobs ausgehalten, die mich fast krank gemacht hätten.
Garantiert fallen mir bei weiterem Grübeln noch ein paar Punkte ein.
Aber tatsächlich nichts, was mich nachhaltig geprägt oder beeindruckt hätte.
Zum Glück!

3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

… wenn ich eins nicht abkann, dann ist das Unpünktlichkeit.
Ich gebe zu: da bin ich tatsächlich „spiessig deutsch“!
Eigentlich sollte ich nach meiner Zeit in Frankreich relaxter sein. Denn da bedeutet „wir treffen uns um 8 Uhr“, dass es auch locker mal 1/2 9h werden kann. Als ich in Paris zum Praktikum war, habe ich mich diesem Lebensstil einfach angepasst. Was blieb mir auch anderes übrig? Ansonsten hätte ich meiste Zeit mit Warten verbracht. Und am Ende war ich (typisch Deutsch) trotzdem immer noch die Erste.
Auch die Italiener nehmen es mit der Pünktlichkeit nicht allzu ernst. Der Spruch „Il mattino ha l’oro in bocca“ hat für sie irgendwie keine Bedeutung. Vielleicht machsen sie daher einen so relaxten Eindruck – wenn man nicht gerade in Mailand ist?
Ich weiß es nicht – aber mich macht es wahnsinnig! Eine Peruanische Freundin – noch dazu mit einem Franzosen verheiratet kommt zu jedem unserer Treffen zu spät. Eigentlich kann ich jedes Mal locker eine Viertelstunde später kommen. Und stehe doch immer wieder überpünktlich am vereinbarten Treffpunkt. Wie ihre Kinder es immer pünktlich zur Schule schaffen, ist mir ein Rätsel.

Vielleicht muss ich mir aber auch einfach ein bißchen dieser „südländischen Relaxtheit“ abschauen? Und nicht mehr so beamtenmässig Deutsch handeln. Allerdings maximal im privaten Bereich. Denn kommt man hier zu „offiziellen“ Terminen einfach mal so eine Viertelstunde zu spät, kann das einen Höllen-Ärger geben. Es sei denn, man hat sich vorher eine plausible Begründung überlegt.

Aber was soll’s. Vielleicht muß man auch einfach zu seinen Gewohnheiten und Genen stehen. In Sachen Pünktlichkeit bin ich einfach durch-und-durch Deutsch. Und so werde ich wohl auch weiterhin zu der ein-oder-anderen Verabredung zu spät kommen. Und stehe dann einfach dazu :-)!

4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Das kommt ganz darauf an, was für eine Zeit diesem „freien Tag“ vorausgeganen ist.
Wenn es eine sehr stressige Zeit war. Falls es eine sehr stressig war, mit viel unterwegs, diversen Terminen, Verabredungen und Verpflichtungen – dann sehr gerne einfach mal allein. Ganz für mich – morgens ausschlafen, in den Tag ‚reinleben und tun-und-lassen was man möchte. Alles kann – nix muss.
Einen kompletten Tag alleine hatte ich allerdings seit über acht Jahren nicht mehr fällt mir gerade auf. Höchste Zeit, das wieder mal zu ändern, oder?

Ansonsten würde ich sagen: mit Menschen, die mir am Herzen liegen.
Das können meine Jungs sein, meine Familie oder auch gute Freunde.
Gemütlich zusammensitzen, reden, frühstücken, essen, etwas gemeinsam unternehmen – herrlich! Ohne Druck, ohne Zeitlimits und ohne „Muss“.
Das verstehe ich dann unter „Quality Time“ und die habe ich sehr gerne an freien Tagen.
Zuletzt hatten wir so eine „Quality-Time“ mit Freunden in Erfurt. Obwohl es nur 2 Tage waren, kam es uns vor wie ein kleiner Urlaub. Wunderbar – so soll es sein!

5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Hmmmmm… da fallen mir ein paar ein muss ich zugeben.
Ein paar Geburtstage, meine Diplomparty…
Am Präsentesten ist jedoch ein Fest, dass gerade einmal drei Jahre zurückliegt. Da wir selten unsere Geburstage feiern (bis auf den des jüngsten Mitbewohners!), luden wir Familie, Freunde und Bekannte zu einer Gartenparty ein. Die durften wir bei Verwandten im grossen Garten feiern. Mit direktem Zugang zu einem Bach, einem Bootshaus und jeder Menge Platz zum Spielen für die kids.
Am Tag vor dem Fest waren wir natürlich mit Vorbereitungen beschäftigt. Das Wetter war gut, die Sonne schien. Die Wettervorhersagen für den nächsten Tag waren nicht ganz so rosig.
Und was war?
Am nächsten Tag regnete es Bindfäden. Dauerhaft. Also von früh morgens bis abends.

Die Sommer-Gartenparty fiel buchstäblich „ins Wasser“. Aber wir haben sie durchgezogen. Völlig schmerzfrei. Und unsere Gäste auch. Einige kamen direkt in Gummistiefeln – was für eine super Idee!
Ich erinnere mich, dass ich den Großteil des Tages durchs nasse Gras gestapft bin. Und es war herrlich!

Der Laune der eingeladenen und mitgebrachten Kinder tat das Wetter auch keinen Abbruch. Trotz Regen rannten und tobten sie über die nasse Wiese und hatten einen Riesenspaß sich nass zu machen und gegenseitig nass zu spritzen.

Der Wettergott hat uns leider an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Guten Laune tat das jedoch keinen Abbruch.
Gartenparty bei schönem Wetter kan jeder. Aber eine Sommer-Regen-Party – das muss uns erstmal einer nachmachen! Pah!

Jetzt wisst ihr bescheid. Über ins Wasser gefallene Sommerparties, meine grösste Dummheit und eine typisch deutsche Eigenschaft.
Ich fand‘ es auch in diesem Monat wieder spannend mit zu machen. Und ich freu‘ mich jetzt schon auf die Fragen für den September!
Nun hüpfe ich aber erstmal weiter und schaue, was meine Blogger-Kollegen/innen auf die #fünffragenamfünften geantwortet haben.
Kommt ihr mit?

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